Im Unterschied zum Typ-1-Diabetes lässt sich Diabetes Typ 2 vorbeugen. So kann man bewusst bei einigen Risikofaktoren ansetzen, um die Erkrankungswahrscheinlichkeit zu reduzieren.

Im Unterschied zum Typ-1-Diabetes lässt sich Diabetes Typ 2 vorbeugen. So kann man bewusst bei einigen Risikofaktoren ansetzen, um die Erkrankungswahrscheinlichkeit zu reduzieren.

Diabetesprävention im Fokus

Der Großteil aller an Diabetes mellitus erkrankten Personen leidet an Typ-2-Diabetes. Nicht nur das steigende Alter, auch unsere Lebensgewohnheiten tragen dazu bei, dass die Zahlen kontinuierlich steigen. Dabei lässt sich der Zivilisationserkrankung einiges entgegensetzen. So kann man Typ-2-Diabetes durch eine Anpassung des Lebensstils nicht nur vorbeugen, es ist sogar möglich, bereits begonnene Anzeichen der Stoffwechselerkrankung umzukehren (Remission).  

So beugen Sie Diabetes Typ 2 vor

Typ-2-Diabetes setzt schleichend ein. Neben unabänderlichen Risikofaktoren wie etwa der genetischen Vorbelastung oder dem Alter ist vor allem der Lebenswandel relevant. So können Übergewicht, mangelnde Bewegung, seelische Belastungen, das Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum die Stoffwechselstörung begünstigen. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass Prävention genau hier ansetzt.

# 1: Ernähren Sie sich ausgewogen

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung hilft dabei, den Blutzuckerspiegel in Balance zu halten und beugt Übergewicht vor. Die Basis sollten nährstoffreiche Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen bilden. Stark zucker- und fetthaltige Produkte gilt es zu reduzieren. Legen Sie den Fokus also auf frisches Gemüse, zuckerarme Obstsorten, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen sowie Hülsenfrüchte und greifen Sie zu gesunden Fetten wie Oliven- oder Leinöl. Fettarmes Fleisch, Eier und Fisch runden den Speiseplan ab.  

# 2: Bleiben Sie in Bewegung

Bewegung trägt maßgeblich zu einem stabilen Blutzuckerspiegel bei. So benötigen die Muskelzellen zur Energiegewinnung nicht nur vermehrt Glukose aus dem Blut, die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin steigt zudem an. Ob Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Tanzen – bereits 150 Minuten moderate sportliche Aktivität wöchentlich reicht aus. Auch Alltagsbewegungen wie Treppensteigen oder Spaziergänge haben einen positiven Effekt.

# 3: Reduzieren Sie Ihr Gewicht

Übergewicht macht die Körperzellen weniger empfindlich gegenüber Insulin, wodurch der Blutzuckerspiegel ansteigt. Um Diabetes vorzubeugen, ist eine langfristige Gewichtsabnahme notwendig. Das gelingt am besten mit einer Kombination aus Ernährungsumstellung und Bewegung. So zeigt sich, dass eine Reduktion von fünf bis zehn Prozent des Körpergewichts dazu beitragen kann, eine Diabetesvorstufe (Prädiabetes) umzukehren.  

# 4: Kommen Sie zur Ruhe

Stehen wir unter Stress und schlafen zu wenig, wirkt sich das ungünstig auf den Blutzuckerspiegel aus. Hormonelle Veränderungen – wie etwa der Anstieg von Stresshormonen im Blut – kurbeln die Produktion von Glukose in der Leber an und hemmen die Wirkung von Insulin. Auch chronischer Schlafmangel kann den Cortisolspiegel in die Höhe treiben und dafür sorgen, dass weniger Insulin ausgeschüttet wird. In diesem Sinne sind eine gute Schlafhygiene sowie Stressreduktion im Alltag (Entspannungstechniken, ausgleichende sportliche Betätigung, Aufenthalte in der Natur…) wichtige Maßnahmen, um Typ-2-Diabetes vorzubeugen.

# 5: Schwören Sie Ihren Lastern ab

Sowohl das Rauchen als auch der übermäßige Genuss von Alkohol beeinflussen den Blutzuckerspiegel negativ. So wird vor allem die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Insulin deutlich herabgesetzt. Wenn es auch schwerfällt, solche Gewohnheiten abzulegen, im Sinne der Diabetesvorbeugung ist es ratsam. Scheuen Sie sich nicht, dafür gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Drei Tipps für starke Abwehrkräfte

Gehören Sie zu jenen Menschen, die sich gefühlt jeden zweiten Virus einfangen? Zum Glück gibt es Mittel und Wege, um die Abwehrkräfte nachhaltig zu stärken!

So machen Sie Ihr Immunsystem fit

Menschen mit Diabetes haben leider häufig mit einem etwas schwächeren Immunsystem zu kämpfen. Dass regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung die Abwehrkräfte stärken, ist bekannt. Doch auch darüber hinaus kann man einiges tun, damit der nächste Virus nicht erbarmungslos zuschlägt.

# 1: Eine Hand wäscht die andere

Die Türklinke im Büro, öffentliche Verkehrsmittel oder höfliches Händeschütteln – viele Krankheitserreger werden über die Hände übertragen. Wenn man bedenkt, dass wir uns alle paar Minuten ins Gesicht fassen, erklärt das so manchen Infekt von selbst. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen sorgt dafür, dass wir weniger häufig erkranken.

# 2: Warm & kalt

Der Wechsel zwischen warm und kalt kurbelt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Das wirkt sich positiv auf die körpereigene Abwehr aus. Regelmäßige Saunagänge und Wechselduschen sind also ein Segen für unser Immunsystem.

# 3: Gesund im Schlaf

Wer sieben bis neun Stunden pro Nacht schläft, tut seinem Immunsystem Gutes. Immerhin wird im Schlaf die Produktion der Abwehrzellen angekurbelt. In diesem Sinne: Schlafen Sie sich fit!

Warmer Apfel-Haferflocken-Smoothie

Zutaten für zwei Personen:

500 ml Milch

2 Äpfel

6 EL Haferflocken

1 TL Zimt

Zubereitung:

Schälen und entkernen Sie die Äpfel und schneiden Sie sie in grobe Stücke. Alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und zu einem Smoothie pürieren. Vor dem Servieren erwärmen.

Tipp: Winterliche Gewürze wie Kardamom, Vanille oder Nelke machen sich in diesem Smoothie ebenfalls gut.