Am 29. März ist es wieder so weit. Um zwei Uhr in der Früh werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Die fehlende Stunde Schlaf setzt vielen Menschen zu. Weshalb gerade die Umstellung auf die Sommerzeit unseren Biorhythmus so durcheinanderbringt und wie wir uns dagegen am besten wappnen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Wenn der Biorhythmus aus dem Ruder läuft

Werden die Uhren am letzten Sonntag im März vorgestellt, bringt das den Biorhythmus leicht aus dem Takt. Grund dafür ist nicht alleine die fehlende Stunde Schlaf, der Körper muss sich zusätzlich an veränderte Lichtverhältnisse anpassen. Oftmals dauert es einige Tage, bis sich auch die innere Uhr umstellt. In manchen Fällen ziehen sich die Nachwirkungen der Zeitumstellung sogar noch länger hin. Neben Müdigkeit und Schlafproblemen können Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder Bluthochdruck auftreten. Das Risiko für Migräneattacken, Herzinfarkte und Unfälle steigt in den Tagen nach der Zeitumstellung leicht an.  

Bleiben Sie im Takt: So fällt die Zeitumstellung leichter

Die Umstellung auf die Sommerzeit selbst kann man nicht ändern. Man ist ihr aber nicht hilflos ausgeliefert. Mit folgenden Tipps und Tricks helfen Sie Ihrem Biorhythmus dabei, sich anzupassen.

# 1: Bauen Sie vor

Manchen Menschen hilft es, ihren Schlafrhythmus in den Tagen vor der Umstellung auf die Sommerzeit ein wenig anzupassen. Wer jeden Tag eine Viertelstunde früher ins Bett geht und aufsteht, dem fällt die tatsächliche Zeitumstellung oft leichter.

# 2: Stellen Sie auch die Mahlzeiten um

Schon einige Tage vor der Umstellung auf die Sommerzeit können Sie die Mahlzeiten nach und nach um eine Stunde nach vorne verlegen. Das hilft der inneren Uhr dabei, sich sanft umzustellen. Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, den Körper nicht zu sehr mit schwer verdaulichen Speisen zu belasten und auch den Genuss von Alkohol und Koffein einzuschränken.

# 3: Tanken Sie Sonnenlicht und Frischluft

Mit viel Bewegung an der frischen Luft trotzen Sie den Unannehmlichkeiten, die die Umstellung auf die Sommerzeit mit sich bringt, besonders gut. Der Grund dafür ist, dass das natürliche Tageslicht die Serotoninproduktion ankurbelt. Das Glückshormon erscheint antriebssteigernd und wirkt sich positiv auf den Schlaf-Wach-Rhythmus aus. Tanken Sie genügend Tageslicht, haben Sie der Zeitumstellung in jedem Fall etwas entgegenzusetzen.

# 4: Gehen Sie es langsam an

Die Umstellung des Biorhythmus von Winter- auf Sommerzeit gelingt besser, wenn wir den Terminkalender in den ersten Tagen nicht allzu vollpacken. Gönnen Sie sich also ruhig ein wenig Müßiggang, um die fehlende Stunde Schlaf leichter kompensieren zu können.

# 5: Setzen Sie auf bewusste Entspannung

Morgens kommen wir nicht aus den Federn und abends liegen wir hellwach im Bett – die Umstellung auf die Sommerzeit hat so ihre Tücken. Je weniger uns durch den Kopf geistert, umso besser können wir damit umgehen. Sorgen Sie also für bewusste Entspannung, indem Sie die Tage um die Zeitumstellung herum mit Dingen füllen, die Ihnen guttun. Nicht zuletzt können Entspannungstechniken hilfreich sein.