Statistisch gesehen haben Frauen ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt nicht zu überleben. Einer der Hauptgründe dafür ist: Der Ernst der Lage wird zu spät erkannt! Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu bleiben und die Symptome für einen Infarkt richtig zu deuten. Schließlich ist eine rasche Behandlung für die Prognose wesentlich.

Was passiert bei einem Herzinfarkt?

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfekt) kommt es zu einem Verschluss von Herzkranzarterien und in weiterer Folge zu einer Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff. Das sorgt dafür, dass das Gewebe abstirbt und vernarbt. Einmal abgestorbene Herzmuskelzellen erholen sich nicht mehr. Je nach Größe der betroffenen Herzkranzgefäße ist der Schaden unterschiedlich groß. Im schlimmsten Fall droht ein Herzstillstand.

Herzinfarkt bei Frauen – eine unerkannte Gefahr

Ein Herzinfarkt wird in der Regel mit starken Brustschmerzen assoziiert, die ausstrahlen. Auf Frauenherzen trifft das aber nicht unbedingt zu. Der Infarkt kündigt sich häufig diffus an. Die Symptome lassen sich nicht eindeutig zuordnen und werden fehlinterpretiert. So suchen betroffene Frauen nicht selten verzögert ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis auf und auch Ärztinnen und Ärzte erkennen nicht immer gleich den Ernst der Lage. Bis zur notwendigen Behandlung verstreicht dann wertvolle Zeit, was die Prognose verschlechtert. Da ein Herzinfarkt bei Frauen vor der Menopause seltener auftritt (Östrogen wirkt gefäßschützend), ist er nicht zuletzt in vielen Köpfen als „typische Männerkrankheit“ abgespeichert. Das erschwert die richtige Behandlung oft zusätzlich.

So zeigt sich ein Herzinfarkt bei Frauen

Bei Frauen zeigt sich der Herzinfarkt häufig mit unklaren Symptomen, die nicht immer richtig eingeordnet werden. So vermutet so manche Betroffene im ersten Moment allgemeines Unwohlsein oder einen Infekt und misst den Beschwerden zu wenig Bedeutung bei. Umso wichtiger ist es, ein Bewusstsein für den Unterschied zwischen Männern und Frauen zu schaffen. Schließlich ist im Fall des Falles rasches Handeln gefragt, um die Sauerstoffversorgung des Herzens wiederherzustellen. Das geschieht in der Regel mithilfe eines Herzkatheters sowie einer medikamentösen Behandlung.

Typische Symptome des Herzinfarkts bei Frauen im Überblick:

  • Atemnot und Kurzatmigkeit
  • Abgeschlagenheit, Schwäche und Müdigkeit
  • vermehrtes Schwitzen, kalter Schweiß und/oder Schweißausbrüche
  • Schwindel und Benommenheit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schmerzen im Oberbauch, im Brustkorb, im Rücken und/oder in den Armen
  • Schmerzen im Kiefer und/oder im Nackenbereich
  • plötzliche Angstzustände oder das Gefühl einer depressiven Verstimmung

So beugen Sie einem Herzinfarkt vor

Ganz nach dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ kann frau einiges tun, um einem Herzinfarkt vorzubeugen. So schützt ein gesunder Lebensstil, der auf ausreichende Bewegung und eine abwechslungsreiche Ernährungsweise setzt, das Herz nachhaltig. Übergewicht, Stress, Alkohol und Nikotin hingegen setzen der Herzgesundheit zu. Vor allem ab der Menopause ist eine gute Vorsorge wesentlich. Das schließt regelmäßiges Blutdruckmessen, das Schreiben eines EKGs (Elektrokardiogramm) sowie die Kontrolle des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels ein.

Stress abbauen in drei Schritten

Stress ist bekanntlich schlecht für das Herz. Zum Glück gibt es einiges, das man tun kann, um wieder das innere Gleichgewicht zu finden. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, wie Sie übermäßigen Stress in nur drei Schritten abbauen können.

Schritt 1: Erkennen Sie die Auslöser

Stress ist ein diffuses Gefühl, das sich häufig nicht richtig zuordnen lässt. In einem ersten Schritt braucht es daher die Auseinandersetzung. Wie fühlt sich Stress bei Ihnen an? Welche Situationen stressen Sie im Alltag? Bringen Sie Ihre Einschätzung zu Papier, um Zusammenhänge besser erkennen zu können.

Schritt 2: Finden Sie passende Strategien

Sind die Auslöser identifiziert, geht es darum, Stress effektiv abzubauen. Dazu benötigen Sie individuelle Strategien. Ob ein besseres Zeitmanagement, sportliche Aktivität, konkrete Entspannungstechniken oder ein regelmäßiger Rückzug in die Natur – finden Sie heraus, was Sie brauchen, um zur Ruhe zu kommen.

Schritt 3: Bleiben Sie positiv

Eine positive Grundeinstellung wirkt Stress besonders gut entgegen. Die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen und optimistisch in die Zukunft zu blicken, trägt mehr zur Entspannung bei, als man glauben möchte.

Gemüsebratlinge mit Kräuterdip

Zutaten für vier Personen:

  • 250–300 g gegartes Gemüse nach Geschmack (Blumenkohl, Zucchini, Karotten, Brokkoli, Mais …)
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 3 EL Paniermehl
  • 1 EL gehackte Kräuter nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten

Für den Dip:

  • 250 g Naturjoghurt
  • 100 g saure Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • Schnittlauch und Petersilie nach Bedarf

Zubereitung:

Hacken Sie das Gemüse klein und vermischen Sie es im Anschluss mit Ei, Mehl, Paniermehl sowie den gehackten Kräutern. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Masse zehn Minuten lang ruhen lassen. Danach das Öl erhitzen und die Bratlinge von jeder Seite etwa fünf bis sechs Minuten anbraten. Formen Sie die Bratlinge am besten mit angefeuchteten Händen.  

Für den Kräuterdip vermengen Sie Joghurt und saure Sahne zu einer glatten Masse und fügen Sie den Zitronensaft hinzu. Anschließend Schnittlauch und Petersilie hacken, den Knoblauch pressen und ebenfalls untermengen.