Unser Gehirn ist rund um die Uhr im Einsatz – das kostet Energie. Zum Glück gibt es jede Menge Lebensmittel, die die Gehirnfunktion unterstützen. Sogenanntes Brainfood versorgt unser Gehirn mit allem, was es braucht. Die besten Lebensmittel für die grauen Zellen stellen wir Ihnen folgend gerne vor.

Brainfood – Futter fürs Gehirn

Unter Brainfood – auch Gehirnnahrung oder Gehirnfutter – versteht man Nahrungsmittel, die einen positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns haben. Sie versorgen unsere grauen Zellen mit allem, was sie brauchen, um bestmöglich zu funktionieren. Das unterstützt grundlegende Gehirnleistungen wie zum Beispiel Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Wahrnehmung.

Das sind die wichtigsten Nährstoffe, um das Gehirn leistungsfähig zu halten:

  • Kohlenhydrate: Um reibungslos zu funktionieren, benötigt unser Gehirn viel Energie. Als Treibstoff für alle Gehirnaktivitäten dient Glukose – sie muss stetig zur Verfügung stehen. Komplexe Kohlenhydrate, wie sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Gemüse sowie Nüssen und Samen vorkommen, dürfen im Speiseplan also nicht fehlen.
  • Fette: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren sind für unser Gehirn besonders wichtig. Sie werden in die Zellwände von Gehirnzellen eingebaut und sorgen dort für Stabilität. Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend und verbessern die Kommunikation zwischen den Nervenzellen. Gute Omega-3-Quellen sind fetter Seefisch, pflanzliche Öle sowie Nüsse und Samen.
  • Proteine: Proteine aus tierischen und pflanzlichen Quellen enthalten Aminosäuren, die für die Gehirnfunktion unentbehrlich sind. So sind Eiweiße an der Bildung von Neurotransmittern, die für eine reibungslose Signalübertragung zwischen den Nervenzellen sorgen, beteiligt.
  • Vitamine und Mineralstoffe: Vitamine und Mineralstoffe wie B-Vitamine, Vitamin C und E, Eisen, Magnesium oder Zink unterstützen eine Vielzahl neurologischer Prozesse.

Außerdem besteht unser Gehirn zu einem großen Teil aus Wasser. Trinken wir zu wenig, wirkt sich das negativ aus. Für eine optimale Funktion ist eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Liter notwendig.  

Die vier besten Lebensmittel für die grauen Zellen

Was wir essen, wirkt sich unmittelbar auf die Gehirnfunktion aus. So können wir etwa unsere Konzentration oder die Gedächtnisleistung durch die Wahl geeigneter Lebensmittel positiv beeinflussen. Die besten Snacks für graue Zellen stellen wir Ihnen folgend gerne vor. 

# 1: Walnüsse

Walnüsse sind richtige Energie-Booster für unsere grauen Zellen. Sie sind nicht nur reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin B6, sondern enthalten außerdem Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und damit der Zellalterung entgegenwirken. Ob als Snack zwischendurch, im Frühstücksmüsli oder in frischen Salaten – Verwendungsmöglichkeiten sind vielseitig. 

# 2: Lachs

Fetter Seefisch wie Lachs versorgt uns mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken sich nicht nur positiv auf die Struktur und Funktion der Gehirnzellen aus, sondern beugen zudem Entzündungsprozessen vor. Eine schonende Zubereitungsart sorgt dafür, dass ein möglichst hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren erhalten bleibt. Ein- bis zweimal pro Woche dürfen fette Fische wie Lachs, Hering oder Makrele im Speiseplan nicht fehlen.  

# 3: Haferflocken

Haferflocken sind richtige kleine Kraftpakete. So bestehen sie aus komplexen Kohlenhydraten und versorgen unser Gehirn mit jeder Menge Energie. Zudem sind sie reich an B-Vitaminen und Magnesium. Kein Wunder, dass Porridge ein beliebtes Brainfood ist.

# 4: Heidelbeeren

Klein, aber oho – das trifft zweifellos auf die Heidelbeere zu. Sie steckt voller Antioxidantien, was unser Gehirn vor oxidativem Stress und Entzündungen schützt. Ob frisch vom Strauch, getrocknet oder als Saft: Regelmäßiger Genuss verbessert die Gehirnfunktion.