Wandern liegt nicht nur im Trend, es ist außerdem gesund. Mit nur wenig Aufwand stellen sich langfristig positive Effekte für Körper, Geist und Seele ein. Wie Wandern das Wohlbefinden fördert, weshalb es als sportlicher Ausgleich für jedermann geeignet ist und die besten Tipps für Ihre nächste Wanderung verraten wir Ihnen in den folgenden Abschnitten.
Wandern liegt im Trend
Wandern verbindet Generationen, denn die Sportart lockt Jung und Alt gleichermaßen in die Natur hinaus. Dabei sind regelmäßige Wanderungen auch für den schmalen Geldbeutel geeignet. Immerhin bewegt man sich auf Schusters Rappen kostenfrei und auch die benötigte Ausstattung ist überschaubar. Selbst Vorerkrankungen sind kein Ausschlussgrund, vorausgesetzt, man klärt das im Vorfeld ärztlich ab. Darüber hinaus braucht es für die Trendsportart keine Spitzenkondition. Man kann jederzeit sanft beginnen und steigert die Intensität entsprechend seinem eigenen Tempo. Wandern ist zudem eine prima Aktivität, um neue Bekanntschaften zu schließen – Stichwort Wandergruppen. Nicht zuletzt bietet regelmäßiges Wandern jede Menge Vorteile für das gesundheitliche Wohlbefinden.
Wandern: Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele
Was Wandern zum echten Geheimtipp macht: Es wirkt ganzheitlich auf Körper, Geist und Seele. Nicht nur sind die gesundheitlichen Vorteile für das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und unser Immunsystem immens, regelmäßige Wanderungen helfen zudem dabei, Stress zu reduzieren, steigern die Konzentration und haben eine meditative Wirkung. Außerdem fördern sie die soziale Teilhabe – so hat Einsamkeit keine Chance!
Wie Wandern die Gesundheit
fördert
Wandern stärkt die Abwehrkräfte
Bei Wind und Wetter zu wandern, hält das Immunsystem auf Trab. Die regelmäßige Bewegung im Freien sorgt dafür, dass unsere Abwehrzellen aktiviert werden. Zudem trägt Sonnenlicht zur Bildung von Vitamin D bei, welches die Funktion des Immunsystems unterstützt. Nicht zuletzt sorgt moderates Wandern dafür, dass Stresshormone abgebaut werden, was ebenfalls einen positiven Einfluss auf unsere Abwehrkräfte hat. Als Faustregel gilt hier allerdings: Während der Tour sollten Sie sich noch unterhalten können, ohne allzu sehr außer Atem zu kommen.
Wandern ist gut für das Gehirn
Wandern kurbelt die Sauerstoffversorgung im Gehirn an. Das reduziert den Abbau von Nervenzellen, regt neuronale Verzweigungen an und sorgt dafür, dass die Gehirnleistung zunimmt. So steigert die regelmäßige Bewegung das geistige Leistungsvermögen, wodurch Konzentration, Aufmerksamkeit und Erinnerungsvermögen zunehmen. Nicht zuletzt soll moderates Wandern das Risiko für Demenz senken.
Regelmäßiges Wandern entspannt und macht glücklich
Wanderlust ist ein Garant für gute Laune. So hilft die Bewegung unter freiem Himmel nicht nur effektiv dabei, Stresshormone abzubauen und hebt so die Stimmung, auch die Kreativität wird gefördert. Beim Wandern ist man im Einklang mit sich selbst und der Natur, eine meditative Wirkung stellt sich ein. Das macht den Kopf frei, trägt zu mehr Entspannung bei und kann sogar Depressionen oder Ängsten entgegenwirken.
Die besten Tipps für die nächste Wanderung
Damit die nächste Tour auch für Wanderneulinge ein voller Erfolg wird, dürfen abschließende Tipps nicht fehlen:
• Achten Sie auf die passende Ausrüstung. Atmungsaktive Funktionskleidung im Zwiebellook und Schuhe mit einem guten Profil reichen für den Anfang. Die Schuhe sollten Sie im Vorfeld unbedingt einlaufen.
• Wählen Sie für den Beginn einfache Routen, die Ihrer Kondition entsprechen und steigern Sie die Intensität erst mit der Zeit. Sich zu viel zuzumuten wirkt sich nicht nur negativ auf die Motivation aus, auch das Verletzungsrisiko ist nicht zu unterschätzen.
• Planen Sie regelmäßige Pausen zum Entspannen und Genießen ein, denn schließlich ist der Weg das Ziel.
• Ausreichender Sonnenschutz und eine gut gefüllte Wasserflasche dürfen nicht fehlen. Bei längeren Touren setzen Sie auf Proviant, der Energie liefert, ohne zu sehr zu belasten. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse sowie Nüsse sind empfehlenswert.
• Sind Sie alleine unterwegs, geben Sie Familie oder Freunden sicherheitshalber von Zeit zu Zeit Ihren Standort durch.
• Bei längeren Wanderungen macht ein kleines Erste-Hilfe-Set Sinn. Dieses sollte neben Blasenpflastern auch eine Pinzette beinhalten.
