Sichtbare Kopfhautschuppen empfinden viele Menschen als störend. Zum Glück handelt es sich dabei meist um ein kosmetisches Problem,. nNur selten stecken Erkrankungen dahinter. Alles über Schuppen und wie Sie sie dauerhaft loswerden, erfahren Sie imn folgendendiesem Artikel.

Wie entstehen Schuppen?

Rieselt es weiß vom Kopf, kann das für Unmut sorgen. Dabei gehört Schuppenbildung zum normalen Prozess der Hauterneuerung. Zellen durchwandern verschiedene Hautschichten, bevor sie an der Oberfläche einzeln oder in kleinen Verbänden abgestoßen werden. Für das bloße Auge sind sie nicht zu sehen. Ist der Prozess der Hauterneuerung allerdings gestört, lösen sie sich zu schnell und verklumpen zu sichtbaren Schuppen. Zumeist sind eine zu trockene Kopfhaut oder eine vermehrte Talgproduktion schuld daran. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein.

Welche Ursachen haben Schuppen?

Trockene Schuppen lösen sich leicht und rieseln dann auf die Schultern. In der Regel lassen sie sich auf eine trockene Kopfhaut zurückführen. Betroffene haben zudem häufig mit Juckreiz und Rötungen zu kämpfen. Demgegenüber sind fettige Schuppen größer und zeigen sich als gelbliche Ablagerungen am Haaransatz. Der Grund ist gemeinhin eine vermehrte Talgproduktion. Auch hier scheint die Kopfhaut gerötet, kann nässen und jucken.

Die häufigsten Ursachen für Schuppen im Überblick:

Falsche Pflege: Aggressive Shampoos, zu häufiges Haarewaschen oder zu heißes Föhnen wirken sich negativ auf den Säureschutzmantel der Haut aus, was zu trockenen Schuppen führen kann.

Hormonelle Veränderungen: Hormonschwankungen – etwa in der Pubertät, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren – können für trockene beziehungsweise fettige Schuppen sorgen.

Stress: Stress wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel der Haut aus, was Schuppen begünstigen kann.

Vererbbarkeit: Da Schuppenbildung familiär gehäuft auftritt, geht man von einer erblichen Komponente aus.

Klimatische Bedingungen: Hitze und eine niedrige Luftfeuchtigkeit begünstigen trockene Schuppen, während eine hohe Luftfeuchtigkeit fettige Schuppen hervorrufen kann.

Hauterkrankungen: Viele Hauterkrankungen wie etwa Ekzeme, Neurodermitis oder Schuppenflechte verursachen Schuppen.

Die sechs besten Tipps für schuppenfreie Haare

Sie leiden unter Schuppen? Mit folgenden Tipps bekommen Sie diese im Handumdrehen in den Griff.

  • Waschen Sie Ihre Haare mit lauwarmem Wasser und föhnen Sie sie auf niedriger Temperaturstufe beziehungsweise lassen Sie sie lufttrocknen.
  • Dehnen Sie das Intervall der Haarwäsche auf zwei- bis dreimal pro Woche aus.
  • Greifen Sie bei trockenen Schuppen auf milde und rückfettende Shampoos zurück. Sie können über Nacht auch einige Tropfen Oliven- oder Kokosöl in die Kopfhaut einmassieren. Das sorgt für eine Extraportion Feuchtigkeit.
  • Verzichten Sie auf alkoholhaltige Pflegeprodukte.
  • Wenn Sie Ihr Haar vor dem Waschen bürsten, lösen sich die Schuppen besser. Wählen Sie Haarbürsten mit Naturborsten und reinigen Sie diese zwischendurch gründlich.
  • Ein mildes Anti-Schuppen-Shampoo kann bei trockenen wie fettigen Schuppen helfen. Sobald sich Besserung einstellt, sollten Sie die Anwendung allerdings auf einmal pro Woche reduzieren.